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Die Funktion von Krankheitssymptomen

Der Homöopathie und der Schulmedizin liegt ein grundsätzlich verschiedenes Verständnis von Gesundheit und Krankheit zugrunde.

In der Schulmedizin werden die Krankheitssymptome als die Krankheit selbst angesehen. Wenn z.B. ein Hautausschlag nach der Anwendung einer cortisonhaltigen Salbe verschwindet, gilt dies als erfolgreich therapiert. Treten einige Zeit später andere Beschwerden auf, wird dies als eine neue, eigenständige Erkrankung betrachtet.

In der Homöopathie sind diese sichtbaren Krankheitszeichen jedoch immer nur der äußere Ausdruck einer inneren Störung. Die eigentliche Erkrankung liegt tiefer, nämlich in der Störung der Lebenskraft, und ist somit unsichtbar.
Beseitigt man die äußeren Symptome (Hautausschläge, Hämorrhoiden etc.), so hat man nur das Resultat des Krankheitsgeschehens beseitigt. Die dem jeweiligen Geschehen zugrunde liegende energetische Störung ist damit nicht reguliert. Die Krankheit kann sich nach kurzer Pause wieder neu ausbreiten oder gar an anderen Teilen des Organismus neue funktionelle Störungen oder gar Schäden anrichten.

Was aber noch viel schlimmer ist: Krankheitszeichen haben eine Funktion. Sie wirken ausgleichend und beschwichtigend in Bezug auf die verstimmte Lebenskraft – sie stellen eine Art ‚Notventil’ für den erkrankten Organismus dar. Nimmt man dem Organismus diese Möglichkeit, indem man lokale Störungen beseitigt (z.B. Hämorrhoiden veröden, Hautausschlag mit Salbe „wegmachen“), ohne gleichzeitig die innere zentrale Störung zu beheben, so wird die Lebenskraft gezwungen, sich ein neues ‚Ventil’ zu suchen (z.B. asthmatische Beschwerden/Heuschnupfen einige Wochen oder Monate nach der Beseitigung eines Hautausschlages). Wird aber zuerst die verstimmte Lebenskraft reguliert, so verschwinden die störenden Beschwerden im Laufe der Zeit von selbst. Heilung erfolgt grundsätzlich von innen nach außen, nicht umgekehrt.
Eine Ausnahme bilden natürlich potenziell lebensbedrohende Krankheitszustände. Ein allergischer Schock z.B. verlangt natürlich schnellstmöglich den Einsatz antiallergischer Medikamente.