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Homöopathie - eine Einführung:

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Individualität

Ein wichtiger Grundsatz in der Homöopathie ist, dass jeder Mensch ein einzigartiges Wesen ist. Immer ist es der einzelne, unverwechselbare Mensch mit seinem individuellen Beschwerdebild, der behandelt wird. Somit muss für ihn unter Tausenden potenzieller Arzneimittel ein möglichst ähnliches gefunden werden.

Je individueller, sprich je ungewöhnlicher etwas ist, umso potenziell wertvoller ist dies für den homöopathischen Praktiker.

Frühere Gesundheitsstörungen, familiäre Krankheitsdispositionen und andere Details können ebenfalls wertvolle Hinweise zur Mittelfindung liefern.


Dosierung

Oft sind die Patienten erstaunt, wenn sie nur ein paar Globuli (Kügelchen) einnehmen sollen. Sie fragen (leicht verunsichert) nach, ob das denn genüge, schließlich habe man ja erst in einigen Wochen wieder einen Termin.

Um die Lebenskraft zu beeinflussen, genügt oft ein einzelner ‚energetischer Anstoß’, ein einziger Heilungsimpuls, dessen Wirkung Wochen, mehrere Monate und länger wirken kann. Danach sind oft Wiederholungen der Arznei erforderlich, manchmal reicht aber auch eine einzige Gabe.
Betrachten wir zur Verdeutlichung eine Pendeluhr. Wir ziehen die Gewichtssteine auf, versetzen dem Pendel einen Stoß, und es schwingt rhythmisch hin und her. Berührt man nun nach kurzer Zeit das Pendel erneut, so gerät es evtl. in Unruhe und nach kurzer Zeit bleibt die Uhr stehen. Solange etwas in Bewegung ist, braucht es keine zusätzliche Krafteinwirkung, sonst gerät das Ganze noch in falsche Bahnen.

Es ist wie bei dem Schlüssel und dem Schloss. Hat man das Können, eine sehr ähnliche Arznei zu finden, so wirkt diese wie DER passende Schlüssel. Die Tür, die jahrelang verschlossen war, geht auf, und es kann zu zum Teil sehr schnellen und tiefgreifenden Heilreaktionen kommen - selbst bei schon jahrelang bestehende Erkrankungen.

Es ist übrigens ein Irrtum, dass homöopathische Mittel keine „Nebenwirkungen“ haben können. Nimmt jemand über längere Zeit in unpassend hohen Dosierungen ein Mittel ein, kann eine Arzneimittelprüfung die Folge sein, d.h. der Patient produziert Symptome, die für diese homöopathische Arznei typisch sind. Nach dem Absetzen des Arzneimittels verschwinden diese Erscheinungen in der Regel aber wieder.


Komplexmittel

Einige Therapeuten wollen den zeitaufwendigen Weg, eine möglichst ähnliche Arznei zu finden, abkürzen. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um Mischungen verschiedener homöopathischer Substanzen. Es werden zwei bis dreißig Mittel gemischt, in der Hoffnung, dass ein passendes dabei sein wird.

Komplexmittel wirken in der Praxis wenig überzeugend. Manchmal helfen diese ganz ordentlich bei akuten Störungen, eine dauerhafte Heilung chronischer Beschwerden erreicht man damit in der Regel nur sehr selten.
Außerdem weiß man nicht, wie die Wirkung von mehreren Medikamenten oder die Wechselwirkung zwischen ihnen ist. Wir wissen aber um die Wirkung eines einzelnen Arzneimittels, da dieses – und nur dieses – am gesunden Menschen geprüft wurde.
Und vor allem: Ziel ist es, eine möglichst ähnliche Arznei, den passenden Schlüssel zu finden. Bei der Verordnung von Komplexmitteln wird dies erst gar nicht versucht. Quantität soll hier fehlende Qualität ersetzen.