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Erweiterung des Arzneischatzes

Die sogenannte Arzneimittelprüfung ist ein wichtiger Grundstein der Homöopathie. Es wird geprüft, welche Symptome, Beschwerden und Befindensveränderungen eine potenzielle Arznei hervorrufen und damit auch heilen kann.

Eine Gruppe Freiwilliger, vorzugsweise beiderlei Geschlechts, nimmt eine nicht bekannte homöopathische Arznei ein. Jede folgende Befindensveränderung wird genau protokolliert. Die Empfindungen sind sehr genau zu notieren, wie z.B. „Lustige Träume von meinem Hund, der...“, „Ins linke Bein ausstrahlende Rückenschmerzen, gebessert durch Bewegung. Fühlt sich an, als ob ein Messer am Knochen schabt.“, „Bin heute morgen in trauriger Stimmung aufgewacht. Sehr ungewöhnlich für mich. Den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht, warum...“, „Ich habe auf einmal einen richtigen Heißhunger auf Äpfel. Normalerweise sind mir Äpfel eher gleichgültig.“

Am Schluss der Prüfung werden die Beobachtungen schriftlich gesammelt, ausgewertet und (hoffentlich) in Fachzeitschriften oder Büchern veröffentlicht.

Sog. Arzneimittelprüfungen sind im Prinzip nichts Ungewöhnliches. Tag für Tag kommen wir in Kontakt mit Substanzen, Nahrungsmitteln, diversen äußeren Einflüssen. Viele Reize rufen bei uns keine nennenswerte Reaktion hervor – es besteht kaum eine Resonanz –, aber auf manches reagieren wir deutlicher. Bestimmte Substanzen nehmen wir auch gerade wegen ihrer speziellen Wirkung zu uns, wie z.B. eine Tasse Kaffee. Die Wirkung ist individuell unterschiedlich stark ausgeprägt, aber in der Regel gilt Kaffee als ‚Muntermacher’. Der Blutdruck steigt etwas, die Gedankentätigkeit wird angeregt, manche Menschen bemerken eine verstärkte Tätigkeit der Schweißdrüsen und auch die Nieren scheiden vermehrt Flüssigkeit ab. Und natürlich macht Kaffee wach – manchmal erwünschte, manchmal unerwünschte Nebenwirkung.